endlich mal eine ruhige minute um sich mit den erinnerungen der ersten paar vergangen tagen zu befassen. nun sind wir schon eine woche in den vereinigten saaten und man kann es immer noch nicht so wirklich glauben.
sonntagbend
ich kann mich noch gut daran erinnern wie mich meine "amerikanische familie" vom airport norfolk abholten. genauso aufgeregt wie ich und mit einem ballon im stars and stripes style und einem strauss blumen begruessten sie mich und die ersten holprigen englischversuche folgten. nachdem die koffer vepackt waren fuhr meine hostfamily mit mir zu einen mexikanischen restaurant (es war nicht ''taco bell'' ). ich war gluecklich endlich in meinem neuem zuhause angekommen zu sein. total erschoepft verfiel ich in einen tiefschlaf nachdem meine neue familie mit mir einen kleinen rundgang durch das wunderschoene weisse im collonialstyle gehaltene haus machte.
meine familie
familienname: wilson
eltern: kathleen und brad
exchangepartner: madison hanley, 16
geschwister: kirklyn 4
haustier: ana, ein unheimlich suesser hund, 5
montag
nachdem ich eine angenhemne nacht auf einer brandneuen matratze verbracht hatte und die kornflakes verdrueckt hatte wurde ich mit zur ersten schwimmstunde meiner kleinen gastschwester genommen. danach erfolgte ein digitales sportmatch zwischen madison und mir an der wii. hin und wieder wurde dann das eine oder andere aus dem koffer ausgepackt, wie zum beispiel die gastgeschenke. ein bierkrug von jever fuer brad, wellnesszeug fuer kathleen, fuer madison ein jever t-shirt und fuer capitan kirk ein malbuch ueber hamburg. natuerlich gab es auch reichlich haribo, die wahrscheinlich die naechste woche nicht mehr erleben werden. am abend war dann die welcome party, die ein absoluter hit war. waehrend alles was unter 18 war sich im pool vergnuegte hielten die erwachsenen smalltalk. so endete der erste tag.
dienstag
an diesem tag wollten madison und ich uns eigendlich mit ein paar anderen austauschteilnehmner in einer art unterwasserzoo treffen. ungluecklicherweise hatte das muesum zwei haupteingaenge - wir waren die enzige am falschem. da ja anscheinend niemand da war gingen wir nach hause um mir das amerikanische fernsehn naeher zu bringen. abends hatte meine gastmutter ein beachvollyball match in virginia beach. meine gastschwestern und ich nutzten dies um im atlantik zu baden. mein erstes mal!
mittwoch
an diesem tag fand der besuch beim buergermeister von norfolk satt. dieser erzaehlte uns viel ueber die entstehung und geschichte der stadt. zum abschied bekamen wir dann auch noch ein kleines geschenk, eine anstecknadel. danach ging es weiter zum nauticus, dass mal mehr mal weniger interessant war. doch das highlight war das shoppen in der riesigen mall, wo man herrlich shoppen konnte. nachdem ich wieder zu hause war, fragte mich brad ob ich mit ihm zusammen sein board beim surfer store abholen wollte. dieser laden war fuer mich als windsurferanfaenger und surfstyleliebhaberin wie das paradies, leider hatte ich kein geld mit. abends sollten wir dann auf kirklyn aufpassen und konnten daher nicht zu einer partz gehen.
donnerstag
da das wetter nicht so pralle war beschlossen madison und ich ins kino zu gehen. wir taten uns den neuen harry potter an der locker 18 stunden dauerte. als wir uns auf dem heimweg verfuhren und doch irgendwie zu hause ankamen, war es auch schon zeit die sachen fuers campen zu packen. den muecken ausgesetzt, die nur darauf warteten sich an unserem deutschen und delikatem blut zu weide. dies sollte eine lange nacht werden...nach mehreren gaengen zum strand und viele deutsche gespraeche ging es fuer mich um 5 a.m. ins bett bzw. auf schoenen harten waldboden.
freitag
nach nur knapp 3 stunden schlaf war fuer mich die nacht vorbei. alle sahen etwas miigenommen aus. nach einen kleinen snack ging es nach hause. es war "nap time". ich habe herrlich geschlafen bis ich unsanft vom gewitter geweckt wurde ging ich mit kathleen einkaufen. was fuer ein kulturschock... fertiggerichte on mast und ueberall lauerten die kalorien. ich habe sogar unser urdeutsches "nutella" gefunden. gott sei dank ernaehrt sich meine familie gesund. trotzdem endete der tag mit einer pizza ( => das erste mal in dieser woche dass es fastfood gab).
samstag
es war ein nicht so guter tag fuer madison. sie hatte sich beim campen erkaeltet und hatte starke halsschmerzen. deshalb sind auch nur brad, kathleen, kirklyn und ich zu der "navy seal reunion" gegangen. mein hostdad ist ein seal weshalb es fuer ihn sehr beteutsam war. die veranstaltung war on base. dort wurde den anwesenden am strand demonstriert wie die seals gegen den terror vorgehen und man erhielte ein bild wie anstraengend dieser beruf ist. deshalb ist brad "my new hero". beispielsweise wurde den besuchern gezeigt wie eine truppe aufgebaut ist und wie sie vorgehen. ausserdem flogen viele hubschrauber herrum die auf den sandstrand schossen. waehrend der ganzen show waren 2 seals im sand vergraben die zum schluss eine taliban puppe in die luft jagten. danach folgte grosse begeisterung im publikum ich sah dem allem ein bisschen skeptisch gegen ueber. nach der veranstaltung traf meine gastfamilie viele alte bekannte wieder. einige konnten sogar deutsch da sie in stuttgart stationiert waren. kathleen erzaehlte mir dass viele von ihren freunden und bekannten dies jahr im krieg gefallen waren weshalb sie sehr froh ist das brad wieder zu hasue ist. es war ein wirklich sehr beeindruckendes erlebnis. nachdem wir wieder zu hause waren, ging es noch kurz zum pool. es folgte ein grosses dinner. was ich sehr schade fand war dass madison und ich nicht zum baseballmatch gehen konnten da meine hosteltern auf grund der reunion zu einer party eingeladen waren und wir auf kirklyn wieder aufpassen mussten. zum ausgleich bekommen wir aber karten fuer ein grosses konzert das naechste woche stand findet. um die langeweile zu vertreiben leihten wir in einer videothek slumdog milionaer aus. ein wirklich sehr guter film
.
2009-07-22 12:36:37
Hallo Kira, Dein Tagebuch gefällt mir!
Übersichtlich gegliedert.
Gut finde ich was Du über den Beruf Deines Gastvaters geschrieben hast.
Viele Grüße
Imke Oltmanns
DAG-Präsidentin